Forschung > Schwerpunkte > Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz

Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz

Die Zahlen sind alarmierend: Im Jahr 2007 wurden auf der Erde 60 Milliarden Tonnen Rohstoffe verbraucht, im Jahr 2030 werden es wohl 100 Milliarden Tonnen sein. Die Ausbeutung natürlicher Lagerstätten reicht nicht aus, den steigenden Bedarf dauerhaft zu decken. Das Thema „Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz“ gilt daher als eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte.

An der TU Clausthal hat sich ein gleichnamiger Forschungsschwerpunkt etabliert, der sich dieser Herausforderung stellt. Dazu verfolgen die beteiligten Wissenschaftler drei Teilstrategien: Zum Ersten sollen mit Hilfe moderner Technologien neue Primärrohstofflager erschlossen und effizienter als bislang abgebaut werden. Zum Zweiten sollen die enormen Rohstoffschätze zurückgewonnen werden, die in Altprodukten oder Deponien gebunden sind. Zum Dritten sollen seltene Rohstoffe sparsamer eingesetzt oder durch weniger seltene Materialien ersetzt werden.

Die drei Teilstrategien finden sich auch in der Struktur des Forschungsschwerpunkts wieder. Dieser gliedert sich in den TU Cluster Primary Resources, den TU Cluster Recycling und den TU Cluster Substitution. Insgesamt umfasst der Schwerpunkt derzeit 51 Professorinnen und Professoren aus 30 Instituten, die auf diesen drei Gebieten forschen und lehren.

Koordinator des Forschungsschwerpunkts:
Prof. Dr.-Ing. Daniel Goldmann
Telefon: +49-5323-72-2735
E-Mail: daniel.goldmann@tu-clausthal.de

 

Kontakt  Suche  Sitemap  Impressum
© TU Clausthal 2017